Warum Luft befeuchten

1Geringe Luftfeuchtigkeit als Hauptursache für Erkrankungen der Atemwege

Moderne wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass niedrige Außentemperaturen nicht die Hauptursache für Atemwegserkrankungen ist. Vielmehr ist die geringe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen dafür verantwortlich.

2Die Luftfeuchtigkeit in Gebäuden liegt unterhalb des Normalniveaus

Zunächst einmal ist es äußerst wichtig zu verstehen, dass die Luftfeuchtigkeit in den meisten Apartments, Häusern und Büros in den Ländern mit niedrigen Temperaturen im Winter kaum mehr als 20 % beträgt. Dahingegen liegt die optimale Luftfeuchtigkeit für Wohnräume zwischen 35 – 50 %. Diese Empfehlungen basieren auf medizinischen und mikrobiologischen Langzeitstudien.

3Höher Anteil von Staub in trockener Luft!

In der Luft können sich Partikel und Staub lange Zeit halten, und häufig sind darin Viren, Bakterien und allergene Stoffe enthalten. Im Falle einer ausreichenden Luftfeuchtigkeit kleben sie aneinander und sinken herab. Darüber hinaus greift feuchte Luft die Strukturen von Viren an, sodass sie menschliche Zellen nicht mehr befallen können.

4Trockene Luft kann zu Schäden auf der Haut und an den Schleimhäuten führen

Andererseits wirkt sich trockene Luft negativ auf die Haut aus. Genauer gesagt, verdunstet dadurch mehr Wasser an den Schleimhäuten und auf der Haut. Trockene Schleimhäute sind unangenehm, die natürlichen Schutzbarrieren des Körpers werden angegriffen, und damit erhöht sich das Risiko, dass wir krank werden. Trockene Haut ist weniger elastisch, bekommt Risse und schuppt ab.


5Trockene Luft verursacht Risse in Parkett und Möbeln

Nur wenige wissen, dass Parkett, Türen und hölzerne Möbelstücke durch die Einwirkung trockener Luft austrocknen. Menschliches Haar und das Fell unserer Haustiere lädt sich elektrostatisch auf.